GHS BEIM KNEVELSHOF
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Montag, 25. März 2019
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Schulprogramm

Das Schulprogramm der GHS Beim Knevelshof

Inhaltsverzeichnis

  1. Leitsätze

  2. Die GHS Beim Knevelshof

  3. Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit

 

1. Leitsätze

Das Motto unserer Schule ist unser Programm. Es heißt

"Miteinander".

Aus diesem Motto ergeben sich die Leitsätze, die unsere pädagogische Arbeit bestimmen.

Miteinander bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler den toleranten Umgang mit anderen lernen. Sie respektieren andere und begegnen ihnen höflich. Dies setzt voraus, dass die Jungen und Mädchen auch ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen und ermutigt werden, an sich selbst zu arbeiten.

Miteinander leben und arbeiten an unserer Schule heißt:

  • Miteinander in gutem Unterricht zu lernen.
  • Miteinander von Förderung zu profitieren.
  • Miteinander das Schulleben zu gestalten.
  • Miteinander außerschulische Erfahrungen zu sammeln.
  • Miteinander in ein soziales Netz eingebunden zu sein.
  • Miteinander auf die Berufswelt und das Leben als Erwachsene zuzugehen.
  • Miteinander Toleranz, Verantwortung und demokratisches Handeln einzuüben.
  • Miteinander im Rahmen der Normen und Werte unserer Gesellschaft das eigene Leben einzurichten.
  • Miteinander für das Gelingen dieser Vorhaben verantwortlich zu sein.

Selbstverständlich ist dieses Schulprogramm kein fertiges, statisches Programm. Es beschreibt vielmehr Wege, die wir mit unserer bisherigen Arbeit eingeschlagen haben. Es bleibt immer wieder zu überprüfen, ob und wie wir auf diesen Wegen voran kommen. Zu diesem Zweck wird das Schulprogramm regelmäßig überarbeitet und ergänzt.

 

2. Die GHS Beim Knevelshof

Unsere Schule besuchen Schülerinnen und Schüler aus über 20 Herkunftsländern. Sie haben höchst unterschiedliche Lernbiografien. Dem individuellen Förderbedarf versucht die Schule durch ein differenziertes Förderkonzept gerecht zu werden. Der Unterricht wird in 13 Regelklassen und in zwei Auffangklassen für Zuwanderer erteilt. Zwischen der Auffangklasse und der Regelklasse gibt es einen sanften Übergang.

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer werden bei der Erziehungs- und Bildungsarbeit von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern, dem Beratungslehrer, dem Schulsozialarbeiter und den Betreuungskräften unterstützt.

Des Weiteren sind an der Bildungs- und Erziehungsarbeit viele außerschulische Partner beteiligt.

 

3. Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit

3.1 Unterricht

  • Der Unterricht wird im Klassenverband, in Kursen und in Fördergruppen erteilt. Er wird durch innere und äußere Differenzierung an den individuellen Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler angepasst
  • Fachkonferenzen schreiben standortspezifische Lehrpläne. Die Fachkonferenzen verständigen sich auf einheitliche Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe. Sie werten die Ergebnisse der Lernstandserhebungen und Parallelarbeiten aus und beschließen Konsequenzen für den Unterricht.
  • Das Klassenlehrerprinzip ist durchgängig eingeführt.
  • In den ersten Wochen des 5. Schuljahres liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen der Selbstorganisation (Lernen lernen).
  • Teambildung in den Jahrgangsstufen.
  • Parallele Stunden von Klassenlehrern zwecks Auflösung des Klassenverbandes.
  • Ein Fächer übergreifendes Projekt pro Schuljahr in jeder Jahrgangsstufe.
  • Projekttage/-woche
  • Regelmäßige Sport- und Spieltage sind eine feste Einrichtung an unserer Schule und finden mehrfach im Laufe des Schuljahres statt.
  • Erweiterung des Unterrichtsangebotes in den Bereichen Sport und Technik durch externe Fachleute.
  • Mitarbeiter der Verkehrspolizei bilden in jedem 7. Schuljahr im Rahmen der Verkehrserziehung Schülerlotsen aus.
  • Mitarbeiter der Verkehrspolizei unterweisen Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe im Regel gerechten Verhalten im Straßenverkehr.
  • In Jahrgangsstufe 7 wird mit Unterstützung freier Träger eine Unterrichtsreihe zum Thema „Drogen-und Alkoholprophylaxe“ durchgeführt.
  • Im Wahlpflichtunterricht, im Bereich Kunst/Musik/Textilgestaltung und durch Ags erhalten die Schülerinnen und Schüler ihren Neigungen entsprechende Angebote.
  • Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 erhalten Schwimmunterricht.
  • Durch alle Jahrgangsstufen ist die Förderung interkultureller Inhalte Bestandteil des Unterrichts; alle Klassen arbeiten sequentiell am jeweiligen Thema unseres Sokrates/Comenius-Projektes.
  • Für Migranten aus der Türkei ist Muttersprachlicher Unterricht in Türkisch für alle Jahrgangsstufen eingerichtet.

 

3.2 Entwicklungsziele

  • In jeder Jahrgangsstufe werden Inhalte zur Berufswahlvorbereitung fester Bestandteil des Unterrichts sein.
  • Die Fachkonferenzen Arbeitslehre und Deutsch erarbeiten bis zum Ende des Schuljahres 2005/2006 einen Themenkatalog und legen diesen den Mitbestimmungsgremien zur Entscheidung vor.
  • Sprachliche Förderung wird fester Bestandteil des Unterrichts in allen Fächern.
  • Die Fachsprache wird systematisch eingeübt.
  • Lehrerinnen und Lehrer beziehen zunehmend externe Referenten in den Unterricht mit ein zur Durchführung von Unterrichtsreihen und Projekten.
  • Schülerinnen und Schüler suchen im Rahmen des Unterrichts andere Lernorte auf: - Zoo, Info-Busse, Bauernhof, Gewerbebetriebe, Ausstellungen, Museen, Workshops, Informations-veranstaltungen.

3.3 Erziehungsarbeit

Eine gute Erziehungsarbeit ist die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

  • Sie unterstützt den jungen Menschen auf seinem Weg zum verantwortlich handelnden Erwachsenen. Deshalb hat die Erziehungsarbeit an unserer Schule einen hohen Stellenwert.
  • Es gelten feste Regeln, die in einer Schulordnung festgeschrieben sind.
  • Lehrerinnen und Lehrer achten darauf, dass diese Regeln eingehalten werden: Bei Regelverstößen werden mit den Schülern vereinbarte und durch die Schulkonferenz beschlossene erzieherische Maßnahmen getroffen.
  • Wenn erzieherische Einwirkung keine Verhaltensänderung bewirkt, werden Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.

Da den Verhaltensauffälligkeiten häufig private, familiäre, bzw. häusliche Probleme zu Grunde liegen, arbeiten wir eng mit außerschulischen Beratungsstellen (Jugendamt, Institut für Jugendhilfe, RAA) zusammen.

In diesem Zusammenhang fallen der Schulsozialarbeiterin/dem Schulsozialarbeiter umfangreiche Aufgaben zu:

  • Sie/er unterstützt die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer bei der Überwachung der Schulpflicht.
  • Sie/er berät Schülerinnen und Schüler bei schulischen und außerschulischen Problemen.
  • Sie/er berät Lehrerinnen/Lehrer und Eltern bei erzieherischen Problemen.
  • Sie/er vermittelt zwischen Schülern/Schülerinnen, Lehrern/Lehrerinnen und Eltern.
  • Sie/er stellt Kontakte zu außerschulischen Einrichtungen her und begleitet den Prozess der Konfliktlösung.

Einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Erziehungsarbeit leistet der Schulsozialarbeiter durch Betreuungsangebote:

  • Hausaufgabenbetreuung
  • Kino-Nachmittag
  • Fußball-AG
  • Begleitung von Schülergruppen zu außerschulischen Veranstaltungen

Die Erziehung zu sozialer Kompetenz wird durch viele weitere Angebote der Schule gefördert:

  • Nachmittagsbetreuung „13 Plus“
  • Sportangebote im Freizeitbereich
  • Offenes Haus vor und nach dem Unterricht
  • Schülercaféteria und Pausenverkauf
  • Betreuung der Schülerbücherei
  • Engagement für soziale Zwecke
  • „Schule über Mittag“
  • Planung und Gestaltung gemeinsamer Feste, Bewirtung von Gästen
  • Gottesdienste, Adventssingen und religiöse Feiern
  • Offene Veranstaltungen in der Schule
  • Schülerlotsendienst der 8. Klassen für die Grundschulen
  • Renovierungs-AG im 9. Schuljahr
  • Pflege des Außengeländes turnusmäßig für alle Klassen
  • Teilnahme an Wettbewerben
  • Ausrichten eigener Wettbewerbe

Erziehung zu sozialer Kompetenz wird gefördert, wenn wir mit unseren Schülerinnen und Schülern das Haus verlassen. Wir nehmen an zahlreichen Veranstaltungen teil:

  • „Theater in Wanheim“
  • Besuch der Stadtbücherei in Klasse 5
  • Informationsveranstaltung zur Kommunalpolitik für die 10. Schuljahre im Bezirksamt/Rathaus
  • Besuch ausgewählter Theater- und Konzertaufführungen in Kleingruppen
  • Stufenfahrten, Exkursionen, Ausflüge, Wandertage
  • Schüleraustausch mit den Niederlanden
  • Internationalisierung und Projektarbeit im Rahmen des Sokrates/Comenius-Programms der EU
  • Internationaler Austausch in Kleingruppen

 

3.4 Elternarbeit

Unsere wichtigsten Partner bei der Erziehungsarbeit sind die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler. Neben den fest verankerten, gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsmöglichkeiten für Erziehungsberechtigte wie Elternsprechtage und Mitwirkungsorgane pflegen wir den Kontakt auf vielfältige Weise. Von der ersten Kontaktaufnahme vor der Einschulung bis zur Entlassung gehen die Eltern den Weg durch die Schulzeit mit ihren Kindern gemeinsam:

  • Grundschultag
  • Kennenlern-Nachmittag für die neuen 5-Klässler und deren Eltern
  • Festliche Einschulung mit Bewirtung
  • Elternbriefe zur aktuellen Situation mehrmals im Schuljahr
  • Enger Kontakt in Erziehungsfragen durch den ALSO-Pass
  • Einbeziehung der Eltern in Planung und Durchführung von Sonderveranstaltungen und Festen
  • Schulentlassfeier
  • Enge Zusammenarbeit bei der Berufswahlvorbereitung

 

3.5 Weitere Entwicklungsziele

  • Im Rahmen der Medienerziehung besuchen die Klassen in jeder Doppeljahrgangsstufe die Stadtbücherei
  • Besuch einer kulturellen Veranstaltung pro Klasse in jedem Schuljahr
  • Eine kulturelle Sonderveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe
  • Besuch einer entsprechenden Einrichtung zwecks Information über soziale Berufe in der Jahrgangsstufe 7/8
  • Besuch der Oberstufe im „Haus der Geschichte“
  • Übernahme von Lernpatenschaften für jüngere Schülerinnen und Schüler durch Schülerinnen und Schüler der Oberstufe

Um die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu verstärken werden wir

  • Einblicke in den Unterricht gezielt anbieten
  • Die Eltern zu religiösen Feiern persönlich einladen
  • Themenbezogene Elternabende anbieten